A

    Angriffstrupp

    Der erste Trupp aus der Gruppe, übernimmt zumeist Brandbekämpfung unter Atemschutz. 

    Atemschutzgerät

    Das Gerät, das den Feuerwehrmann vor den gefährlichen Atemgiften im Einsatz schützt. Es besteht aus einer Sauerstoffflaschen, die auf dem Rücken getragen wird und einer Maske. In neueren Atemschutzmasken wird ein leichter Überdruck gegenüber der Umgebung erzeugt, sodass bei Undichtigkeiten keine Atemgifte in die Maske gelangen können.

    Dienstgrade

    Da es sich bei der Feuerwehr auch um eine hierarchisch aufgebaute Organisation handelt, representiert der Dienstgrad die Dauer der Zugehörigkeit und auch erbrachte Leistung bzw. Weiterbildung.
    Die Ernennung erfolgt in der Regel durch den Kommandanten.

    Der Dienstgrad wird als Ärmelabzeichen auf der Uniform getragen.

B

    BOS

    BOS ist eine Abkürzung und steht für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Darin eingeschlossen sind Polizei, Zoll, Verfassungsschutz, THW und Feuerwehren

E

    Entstehungsbrand

    Entstehungsbrand, die erste Phase eines Brandes.

    Das Feuer ist noch lokal um die Brandausbruchstelle herum konzentriert. Benachbarte Teile fangen nur Feuer, wenn sie von den Flammen direkt erfaßt werden.

    Der Entstehungsbrand entwickelt sich in der Regel mit zunehmender Branddauer zum Vollbrand

F

    Funkmeldeempfänger

    Der Funkmeldeempfänger, umgangssprachlich "Piepser", ist ein persönliches Alarmierungsgerät, das über Funk von der zentralen Leitstelle aus alarmiert wird.

    Der Vorteil gegenüber der Sirene ist, dass der "Stille Alarm" es ermöglicht, eine gezielte Alarmierung von verschiedenen Personengruppen z.B. für kleinere Schadenslagen zu veranlassen.

G

    Gruppenführer

    Eine Führungsfunktion innerhalb der Feuerwehr. Er befehligt im Einsatz eine Gruppe und ist auch für sie verantwortlich.

    Der notwendige Lehrgang wird nur an Feuerwehrschulen angeboten.

H

    Hohlstrahlrohr

    Eine Armatur zur Wasserabgabe.
     

    Eine Besonderheit des Hohlstrahlrohres ist, daß der Sprühwinkel zwischen Vollstrahl und ca. 60° verstellt werden kann. Besonders im Innenangriff der Atemschutzgeräteträger sind Hohlstrahlrohre inzwischen Stand der Technik. Durch die Erzeugung eines wirkungsvollen Sprühstrahles kann mit weniger Wasser besser gelöscht werden und durch den großen Sprühwinkel kann sich der Trupp im Notfall gegen die Flammen abschirmen.

I

    Integrierte Leitstelle (ILS)

    Die Integrierte Leitstelle ist die Überregionale Einsatzzentrale, in der Alarmierung und Einsatzführung von Feuerwehr und Rettungsdienst zusammen untergebracht sind.

    Um die Koordination kümmern sich speziell ausgebildetet Disponenten.
    Für unseren Bereich ist die Leitstelle Allgäu (mit Sitz in Kempten) zuständig

K

    Kommandant

    Der Kommandatn ist der Leiter der Feuerwehr. Er und sein Stellvertreter kümmern sich um die Ausbildung der Einsatzmannschaft und leiten die Einsätze.

    Der Kommandant wird von den aktiven Mitgliedern der Feuerwehr auf sechs Jahre gewählt.

    Kreisbrandmeister (KBM)

    Der Kreisbrandmeister (KBM)ist eine Führungsfunktion der Feuerwehren auf Landkreisebene. Es gibt mehrere Kreisbrandmeister, die für die Feuerwehren eines bestimmten Gebietes im Landkreis zuständig sind.

    Die Feuerwehrkommandanten in diesem Gebiet sind ihnen unterstellt.

    Kreisbrandinspektor (KBI)
    Der Kreisbrandinspektor (KBI)ist eine Führungsfunktion der Feuerwehren im Landkreis. Es gibt mehrere Kreisbrandinspektoren, die für mehrere Gebiete der Kreisbrandmeister zuständig sind. Die Kreisbrandmeister in diesen Gebieten sind ihnen unterstellt.
    Kreisbrandrat (KBR)
    Der Kreisbrandrat (KBR)ist eine Führungsfunktion der Feuerwehren im Landkreis. Er ist sozusagen der oberste Chef der Feuerwehren des Landkreises. Der Kreisbrandrat ist beim Landratsamt angestellt. Er ist dort der Ansprechpartner für alle Fragen des Brandschutzes und des Technischen Hilfsdienstes.

L

    Löschgruppe
    Die Löschgruppe ist die taktische Grundeinheit der Feuerwehr. Sie besteht aus insgesamt 9 Feuerwehrleuten. Die Gruppe besteht aus drei Trupps, einem Maschinisten,einem Melder und dem Gruppenführer.

M

    Maschinist

    Maschinist ist eine Funktionsbezeichnung der Feuerwehr. Er fährt in der Regel das Fahrzeug und bedient seine Aggregate wie Pumpen und Notstromaggregate.

    Er ist für das Fahrzeug und seine Geräte verantwortlich.

    Melder

    Melder ist eine Funktionsbezeichnung der Feuerwehr.
    Der Melder unterstützt den jeweiligen Vorgesetzten bei der Übermittlung seiner Befehle.

O

    Ölbindemittel

    Ölbinder, eine pulvrige Substanz, die ölartige Flüssigkeiten sehr gut aufsaugt (bindet).

    Ölbinder wird auf das ausgelaufene Öl gestreut, eingekehrt und dann aufgenommen. Die flüssigen Bestandteile des Öls können so schnell entfernt werden. Einige Ölbinder können auch auf Wasserflächen eingesetzt werden

S

    Saugschlauch

    Ein Saugschlauch ist ein besonders gestalteter Schlauch, der zum Einsatz an der Eingangsseite einer Feuerlöschkreiselpumpe bestimmt ist. Durch den mechanischen Aufbau sind diese Art der Schläuche auf Unterdruck hin ausgelegt und können somit zum Ansaugen verwendet werden. 

    Er wird verwendet um Wasser aus einem Bach oder See zu fördern. Mehrere Saugschläuche bilden die Saugleitung.

T

    Technische Hilfeleistung (THL)

    Technische Hilfeleistung (THL)  bezeichnet einen Aufgabenbereich der Feuerwehr. Darunter fallen alle Einsätze, bei denen es nicht oder nicht nur um das Löschen von Bränden geht.

    Dieser Begriff gilt also für Einsätze bei denen Aggregate, Maschinen oder technisches Wissen bereitgestellt werden müssen.
    Als technische Hilfeleistung zählt somit schon das Bereitstellen von elektrischem Strom. Der Einsatzschwerpunkt der Feuerwehren hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Richtung technischer Hilfeleistungen verschoben.

     

    Trupp

    Der Trupp ist die kleinste selbständige Einheit der Feuerwehr besteht aus zwei Feuerwehrleuten.
    Ein Trupp erfüllt die ihm gestellten Aufgaben immer zusammen.

    In größeren Einheiten wie Staffel oder Löschgruppe gibt es mehrere Trupps, die je nach Aufgabe bezeichnet werden.

    Es gibt Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp.

    Tragkraftspritze

    Tragkraftspritze (TS), eine Feuerlöschkreiselpumpe mit eigenem Motor.
    Sie wird meist von vier Feuerwehrleuten getragen. Dadurch kann sie auch dort eingesetzt werden, wo ein Fahrzeug nicht hinkommt.

    Tragkraftspritzen sind in verschiedenen Fahrzeugen in der Beladung enthalten.

     

U

    Überdruckbelüfter

    Der Überdruckbelüfter ist ein starker und transportabler Ventilator mit Verbrennungs- oder Elektromotor.

    Er wird verwendet, um z.B. in einem Treppenhaus einen Überdruck zu erzeugen und es so rauchfrei zu halten, damit es als Rettungsweg benutzt werden kann.

V

    Vollbrand

    Der Vollbrand ist die letzte Phase eines Brandes.

    Man spricht vom Vollbrand eines Zimmers, wenn bereits alle brennbaren Gegenstände im Raum Feuer gefangen haben. In geschlossenen Räumen wird der Vollbrand oft vom Feuerübersprung eingeleitet.

    Der Vollbrand eines Gebäudes bedeutet, daß das Gebäude in vollem Umfang in Flammen steht.

W

    Wassertrupp

    Wassertrupp ist die Funktionsbezeichnung für einen Trupp innerhalb einer größeren Einheit z.B. der Gruppe.

    Dem Wassertrupp übernimmt gewöhnlich als zweiter Trupp an der Einsatzstelle die Rettung oder Brandbekämpfung.
    Er kümmert sich außerdem um die Wasserversorgung.

    Wärmebildkamera

    Die Wärmebildkamera ist ein tragbares Einsatzgerät, das die infrarot Wärmestrahlung der Objekte in der Umgebung sichtbar machenkann.
    Der Sensor ist in der Lage Temperaturunterschiede von wenigen °C zu erkennen.

    Anwendung findet die Kamera z.B. beim Innenangriff von Atemschutztrupps zur Orientierung im verrauchten Raum, zur Lokalisierung von Brandnestern und zur nächtlichen Personensuche im Gelände.

Z

    Zumischer

    Der Zumischer ist eine wasserführende Armatur, die dem Zumischen einer bestimmten Menge von Schaummittel zum durchfließenden Wasser dient.

    Die verbreitetsten Zumischer funktionieren nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe. Dabei wird mit einem Wasserstrahl ein Unterdruck erzeugt, der das zu fördernde Medium (in diesem Fall das Schaummittel) mitreißt. Je nach Einsatzzweck können mit dem Zumischer unterschiedliche Beimischmengen von 1 – 6 % eingestellt werden. Üblich bei Mehrbereichsschaummitteln sind 3 %. 

Kontakt

 

Freiwillige Feuerwehr Jengen

Florian Bersch
86860 Jengen

Kontakt:

info@Feuerwehr-Jengen.de
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